GKW – Gilliéron / Koch / Wey

GKW – Moïra Gilliéron, Ariane Koch, Zino Wey sind eine freie Gruppe aus Basel und Berlin. Neben eigenen Projekten an Stadttheatern, in der freien Theaterszene und in der Bildenden Kunst produzieren sie gemeinsame Projekte zwischen Metaphysik und poetischer Sciencefiction, welche meist vom Verschwinden, von Menschlichkeit und der zukünftigen Vergangenheit handeln.

 

Moïra Gilliéron, geboren 1989 in der Schweiz, studierte Szenografie an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Nach ihrer Bühnenbildassistenz am Maxim Gorki Theater Berlin ist sie als freischaffende Bühnenbildnerin tätig. U. a. am Maxim Gorki Theater Berlin, am Staatstheater Braunschweig, am Staatstheater Karlsruhe, am Düsseldorfer Schauspielhaus, an der Kaserne Basel, dem Ballhaus Ost Berlin, Staatsschauspiel Dresden und dem Theater Neumarkt. Zusammen mit Zino Wey und Ariane Koch ist sie im Kollektiv GKW tätig. Ihre erste Arbeit „Mein Enkel 2072“ wurde zu den Treibstoff Theatertagen Basel eingeladen, weitere Arbeiten wurden an der Kaserne Basel, am Ballhaus Ost, dem theater is a must Festival in Alexandria und dem D-Caf Cairo gezeigt. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie des weiteren mit Suna Gürler, Nora Abdel-Maksoud und Anna Sina Fries.

 

Ariane Koch, 1988 in Basel geboren, studierte in Basel und Bern bildende Kunst, sowie einige Semester Philosophie und Theaterwissenschaft. Sie schreibt und konzipiert in verschiedenen Kollaborationen Theaterstücke, Performances und Prosa. Mit GKW entstanden die Theaterstücke «Mein Enkel 2072» (2013), «Homo Digitalis» (2016), «Der privilegierte Zuschauerein Nicht-Protestliederabend» (2016) und «Extase» (2017) welche in Basel, Bern, Zürich, Berlin, Kairo und Alexandria gezeigt wurden. Ariane Koch erhielt 2013/14 das Dramatiker-Förderstipendium «Dramenprozessor» und residierte 2014/15 mehrmals am Literarischen Colloquium Berlin am Wannsee. In der Spielzeit 2015/16 war Ariane Koch ausserdem Hausautorin am Luzerner Theater. Aktuell arbeitet sie an ihrem Roman «Die Aufdrängung».

 

Zino Wey, 1988 in Basel geboren, war 2012-14 Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, wo er u.a. mit Johan Simons, Alain Platel, Susanne Kennedy und wiederholt mit Sebastian Nübling arbeitete.

Während seiner Assistenzzeit inszenierte er regelmäßig eigene Projekte an den Kammerspielen (u.a. Ágota Kristófs Stück „Die graue Stunde“, im Rahmen der Langen Nacht der Neuen Dramatik Magdalena Schrefels „Danke, dass ich jetzt Ihren Hund halten darf“ oder das Kinderstück „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“). 2013 wurde er zudem mit seiner Gruppe GKW zu den Treibstoff Theatertagen Basel eingeladen.

Seit der Spielzeit 14/15 arbeitet Zino Wey als freier Regisseur  u.a. an den Münchner Kammerspielen, dem Schauspielhaus Zürich, Residenztheater München, dem Nationaltheater Mannheim, für das Literarische Colloquium Berlin/Maxim-Gorki-Theater Berlin, am Schauspielhaus Wien und der Kaserne Basel.

Zino Wey ist teil des Gruppe GKW.

www.zinowey.com