Theater der Peinlichkeit

Der Verein Theater der Peinlichkeit setzt mit “Comedy (AT)” bereits sein fünftes Projekt um. Nach den Bühnenarbeit „Theater der Peinlichkeit“ (produziert im Rahmen von Freischwimmer 2015), „Stephan Stock spielt Ulysess“ (Gessnerallee 2016, eingeladen zum Monologfestival am Theaterdiscounter Berlin), “The Trap” (Gessnerallee 2017) und dem Klassenzimmertheaterstück “Mobbing Clowns”, welches Anfang des Jahres im Fabriktheater Zürich Premiere feierte.

Seit seiner Gründung befindet sich das Theater der Peinlichkeit  auf einem Weg, sich mit diversen Orten und Menschen zu verknüpfen und performatives Theater mit neuen Kontexten zu verbinden. Schon seid der ersten und Namenesgebenden Produktion „Theater der Peinlichkeit“ beschäftigt sich die Gruppe mit dem Formenrepertoire des autobiographischen Theaters welches mit allen möglichen und unmöglichen Inhalten und Diskursen konfrontiert wird. So beschäftigten wir uns etwa mit Figuren und Narrativen aus Computerspielen, ebenso wie mit einem Werk der Weltliteratur. Mit “The Trap” und “Mobbing Clowns” bewegten wir uns aus dem Theater hinaus, auf Konzertbühnen, bzw. in das Klassenzimmer und die Schulaula. Das Ziel bleibt immer von sich und den Menschen den man begegnet auszugehen und sich dieser Begegnung immer neu auszusetzen.

 

Stephan Stock (*1985 in Rheinfelden DE) Seit 2005 arbeitet Stephan Stock bei der Freien Theatergruppe Tempus fugit in Lörrach in allen Bereichen des Theaterlebens mit. 2007 bis 2010 studierte er Schauspiel im Bachelor an der Hochschule der Künste Bern und wechselte danach für den Master an die Zürcher Hochschule der Künste welchen er 2012 abschloss.

Stephan Stock ist Mitbegründer der Gruppe vorschlag:hammer (vorschlag-hammer.de). Mit ihrer ersten Produktion “Vom Schlachten des gemästeten Lammes und vom Aufrüsten der Aufrechten” gewann die Gruppe den Jurypreis des 100 Grad Festivals (HAU Berlin) und den Preis des Körber Studio Junge Regie (Thalia Theater Hamburg). Die Gruppe vorschlag:hammer war im Rahmen des Projekts Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes für zwei Jahre Artist-in-Residence am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seid 2016 erhält vorschlag:hammer die Spitzenförderung NRW und arbeitet regelmäßig am Ringlokschuppen Ruhr, wo zuletzt das Stück “Die Ausgrabung” 2018 Premiere hatte, zusätzlich sind sie mit einem weiteren Doppelpassprojekt mit dem Titel “Organismen” bis 2020 am Roxy Birsfelden und dem Schlosstheater Moers unterwegs.

Stock ist ebenfalls Mitbegründer des paradoxen Kollektivs neue Dringlichkeit (nd-blog.org) in Zürich. Im Jahre 2013 gewann er mit der neuen Dringlichkeit bei PREMIO (Nachwuchspreis Theater/Tanz, Schweiz) mit dem Projekt “Neue Männlichkeit” (Premiere Gessnerallee Zürich 2014) den zweiten Platz. Mit der Theatergruppe yuri500 und dem Stück “Rede an die Menschheit” gewann er den Publikumspreis an den Treibstoff Theatertagen Basel 2013.

Seid 2015 produziert er mit dem Verein „Theater der Peinlichkeit“ mit Kollaborateur*innen selbst.