Corinne Maier

Corinne Maier lebt und arbeitet als Regisseurin und Performerin in Basel. Sie studierte in Hildesheim Kulturwissenschaften und aesthetische Praxis. Sie ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs magic garden («Diagnose Diagnose» (2011), «Questioning» (2014, bis heute regelmässig am Gogol Center in Moskau zu sehen)) und stand zunächst in Lecture Performances («Heideggers-auf-der-Bühne-sein» (2009), «Selberdenken, Setzen!» (2011, Publikumspreis der Treibstoff Theatertage Basel) selbst auf der Bühne. 2012 begann sie, Regie zu führen und inszenierte seither u. a. «Past Is Present» (2013) und «Like A Prayer» (2015), mit denen sie auf Festivals in Europa und Indien unterwegs war. 2017 entwickelte sie zusammen mit der Autorin Tina Müller «Children of Tomorrow» fürs Münchner Volkstheater. Es entstanden 2018 „The end of the world as we know it“, das u.a. am Festival „Politik im freien Theater“ in München zu sehen war, 2019 BUNKERN am Luzerner Theater und 2020 «Die Zufügung/Über das Altern und den Tod hinaus». Ausführliche Expeditionen und Recherchen stehen am Anfang ihrer oft dokumentarischen Theaterarbeiten.