Antje Schupp

Antje SchuppAntje Schupp

Antje Schupp ist Regisseurin, Performerin und Autorin. Sie studierte Regie für Theater und Oper an der Bayerischen Theaterakademie August Everding sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Cultural Studies an der Universität Wien. Sie inszeniert Sprech- und Musiktheater, entwickelt eigene Produktionen in der freien Szene, arbeitet häufig in ko-kreativen Arbeitsprozessen sowie mit nicht-professionellen Darsteller*innen, wie zuletzt bei Music was my first love. Seit 2021/22 unterrichtet sie „Konzeptarbeit“ an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

 

Inszenierungen u. a. am Theater Basel, Kaserne Basel, Schauspielhaus Zürich, Theater am Neumarkt, Luzerner Theater oder Staatstheater Augsburg. Einladungen zu Festivals wie Theaterspektakel Zürich, Politik im Freien Theater, Berliner Theatertreffen „Shifting Perspectives“, Antigel Genf oder Heidelberger Stückemarkt. Antje Schupp arbeitet regelmässig in internationalen Kollaborationen, z.B. in Südafrika für PINK MON€Y, zuletzt bei Nouvelle Nahda mit Künstler*innen aus / in Beirut, in 2021 mit Künstler*innen in Teresina (BRA). Operninszenierungen von Mozart, Massenet, Vivaldi und Menotti gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie site specific Projekte mit Laiendarsteller*innen wie z.B. Blind Date Islam oder Time of my Life sowie eigene Soloperformances wie Loss & Luck und rein gold. Die spartenübergreifende Produktion REVUE 2020 war auf der Longlist des Theatertreffen 2021.

 

Antje Schupp ist Trägerin des Festspielpreises der Festspiele Zürich 2020 und ist Teil der Swiss Performing Arts Selection der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. 2021 erhielt sie den Jakob-Michael-Reinhold-Lenz Preis für Dramatik der Stadt Jena für ihr Projekt „Die mutige Mehrheit“ über den NSU-Komplex und seine Folgen bis heute. Antje Schupp erhält zudem den Schweizer Preis Darstellende Künste 2021 des Bundesamtes für Kultur in Bern.

Foto: Andreas Tobias