fleischlin/meser

fleischlin/meser beschäftigen sich in ihren Arbeiten auf irritierend humorvolle Weise mit grundmenschlichen Fragestellungen. Dabei verbinden sie ihre ernsthafte performative Recherchearbeit mit Sprache, Tanz und populären Formen des Unterhaltungsbusiness zu eigenwilligen hybriden Performances.

 

In COME ON BABY (2011) wagten sie sich auf amü­sante Weise in den Themenkomplex sex & gender vor. DROP DEAD, GORGEOUS! (2013) befragte die letzte Gewissheit unseres Daseins, seine Endlichkeit. I JUST WANNA FUCKING DANCE oder BEGEISTERUNG UND PROTEST suchte nach den Bewegungen, die entstehen, wenn Menschen mit Systemen nicht einverstanden sind, sie aber keine Steine werfen wollen (Kaserne Basel, Südpol Luzern, Gessnerallee Zürich, Zeitgenössische Schweizer Tanztage 2017 Genf, Sophiensaele Berlin, Theater Rampe Stuttgart).

 

Im Mai 2017 realisierten sie am Südpol in Luzern RADICAL HOPE no1 / PILATUSBLICK, ein Tanz­projekt mit geflüchteten Jugendlichen. Das Projekt löste große Begeisterung aus und wurde im November 2017 wiederaufgenommen. Im Winter 2018/2019 leiteten sie gemeinsam die Tanzakademie der Kaserne Basel, ein Tanzprojekt für Schulklassen mit Aufführungen im Mai 2019.

 

Neben der Entwicklung von THIS IS ME*, arbeiten sie an »WHAT IS HUMAN?«, einer transnationalen Familienkooperation, die im März 2020 an der Kaserne Basel zur Premiere kommt.