Ariane Andereggen

ARIANE ANDEREGGEN *1969 im Aigle VD, aufgewachsen am Bodensee.

 

Künstlerin / Performerin / Schauspielerin. Studium an der Hochschule der Künste Bern. MAS Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Sie arbeitet extradisziplinär in den Bereichen Theater, Performancekunst, Video, Audioinstallationen, Zeichnung, Konzepte und als Autorin sowie in Kooperationen für die freie Theater- und Performance-Szene. Derzeit lebt sie in Basel.

 

Zwischen 2009 und 2012 trat sie in Projekten von Tim Zulauf und Marcel Schwald auf. Arbeitete als zweisprachige Schauspielerin in der Westschweiz, am „Theatre en Flammes“ in Lausanne und Genf. Im Jahr 2012 reiste sie mit einem Stipendium nach Kairo, für eine Recherche zum Thema Wasser und revolutionäre Bewegungen. Als Mitglied des Ensembles des Theaters Basel 2013-2015 spielte sie u.a. in „Die Möwe“ von Victor Bodo und entwickelte eine Videoinstallation für „Die Schutzbefohlenen„ von Elfriede Jelinek am Theater Freiburg unter der Regie von Michael Simon.

 

2015 Einladung zu den Basler Dokumentartagen „The Real Thing“ von Boris Nikitin mit „Rohstoff- Eine Verarbeitung“ zwischen Kunstaktivismus und Rohstoffhandel. Seit 2016 Zusammenarbeit mit dem Interventionstheater „Schwabinggrad-Ballett“ in Hamburg. Im Jahr 2017 erhielt sie ein Recherche-Stipendium der Stadt Basel für ihr Recherche-Projekt „Zwangsvorstellung – The Actor is present“ und führte Interviews mit 29 Schauspieler*innen und Performance-Künstler*innen in verschiedenen europäischen Städten über Lebens- Arbeits- und Machtverhältnisse in ihrem Alltag. Im Jahr 2017 Zusammenarbeit mit dem Cultures Scape Festival Greece in Athen mit Marcel Schwald „Money Piece 1 / Comedy“ über Sparmassnahmen und Selbstoptimierung. 2018 erhält sie eine Projektförderung der Kulturstiftung des Kanton Thurgaus für ihr Videokunstprojekt „Klassenverhältnisse / Ohne Boden kein See“.

 

Im Januar 2019 nahm sie an dem Programm Inkubator der Roten Fabrik in Zürich mit „Am Rande des Rollenfeldes“ teil, einem Projekt über Altersdiskrimierung von älteren Schauspieler*innen, im September 2019 spielt sie in „Die Kränkungen der Menschheit“ unter der Regie von Anta Helena Recke an den Kammerspielen in München, HAU Berlin, Kampnagel Hamburg und Mousonturm Frankfurt und für Januar 2020 bereitet sie im Rahmen von COINCIDENCIA / Pro Helvetia in Kolumbien ein Kollobarations-Projekt zusammen mit der Gruppe Más Arte Más Acción in Bogotá, knowbotiq research und Ted Gaier von der hamburger Band „Die goldenen Zitronen“ und selbstorganisierten Gruppen aus Quibdó, am Rio Atrato im Departement Chocó vor.

Produktion & Booking

Regula Schelling

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