Antje Schupp

Antje Schupp wurde 1983 in München geboren, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Cultural Studies in Wien sowie 2006-2010 Regie für Theater und Oper an der Bayerischen Theaterakademie in München. Sie arbeitete als Regieassistentin u.a. bei Sebastian Nübling, Simon Solberg, Amélie Niermeyer und Christiane Pohle.

Seit 2010 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin im Sprech- und Musiktheater und entwickelt eigene Produktionen in der Freien Szene. Diese Projekte arbeiten mit einer Mischung aus dokumentarischen, literarischen und performativen Ansätzen und beschäftigen sich mit dem Verhältnis des Einzelnen zu seiner gesellschaftlich-politischen Umwelt.
Ihr Projekt google my goggles wurde 2010 zum RODEO Tanz- und Theaterfestival München eingeladen, im gleichen Jahr erhielt sie den Debütförderpreis der Landeshauptstadt München für ihre Projektreihe fast play, in der innerhalb kurzer Zeit Inszenierungen zu tagespolitischen Nachrichten entwickelt wurden.

Ihre Inszenierung Der große Marsch (SEA) von Wolfram Lotz wurde zum Heidelberger Stückemarkt 2012 eingeladen und lief dort im Wettbewerb um die Beste Nachinszenierung. Expats. Eidgenossen in Shanghai (UA) von Gesine Schmidt lud die Zuschauer in dem Hotel Dorint Basel auf eine dokumentarisch-fiktive Reise durch Shanghai ein.

Gemeinsam mit Beatrice Fleischlin entwickelte sie die Performance there’s something about love und die internationale Koproduktion LOVE.STATE.KOSOVO, die u.a. beim Theaterspektakel Zürich, der Kaserne Basel, dem SPIELART Festival München sowie diversen Theatern in Kosovo spielte. Ihre aktuelle gemeinsame Arbeit Islam für Christen – Ein Crashkurs (Level A1) hatte im Oktober 2015 Premiere, mit Gastspielen in Zürich und Wien.

Im Dezember 2014 entwickelte sie ihr erstes Solo KEIN REIN GOLD, ein Abend über den Gewinn des Verlusts. Im Musiktheater inszenierte sie zuletzt Così fan tutte (W.A. Mozart) und Werther(Jules Massenet) am Theater Ulm. Sie war Stipendiatin der Pro Helvetia in Johannesburg, und produzierte dort 2016 PINK DOLLAR, das in Kapstadt, Johannesburg, Bloemfontein und Grahamstown (ZA) gezeigt wurde. Aktuell arbeitet sie an der internationalen Koproduktion PINK MONEY (CH & ZA) sowie an der Oper Motezuma.

Antje Schupp inszenierte u.a. am Theater Basel, Kaserne Basel, Schauspielhaus Zürich, Theater Ulm, PATHOS München, Staatstheater Saarbrücken und Werk X Wien, mit Einladungen zu Festivals wie z.B. Theaterspektakel Zürich, Spielart München, Culturescapes Basel sowie ans Schauspielhaus Wien, Theater Rampe Stuttgart und Tuchlaube Aarau.